Weitere Beurteilungsgrundlagen zur Coronakrise


Nach einer spirituellen Sichtweise drückt sich im Leben all das aus, was in geistiger Hinsicht vorbereitet ist. Jede physische Erscheinung hat eine geistige Ursache. Es liegt ihr eine Idee zugrunde und es gibt eine seelisch-geistige Konfiguration, die das Wesen einer Sache kennzeichnet. Dieses unsichtbare und doch wahrnehmbare Wesen liegt allen physischen Erscheinung zugrunde.

Künstler kennen diesen Zusammenhang, denn jedem Kunstwerk liegt ebenfalls eine Idee zugrunde. Und jedes Kunstwerk besitzt auch eine eigene Stimmung, eine besondere Empfindung oder einen seelischen Gehalt. Das Kunstwerk selbst ist schließlich die sichtbare oder mit den Sinnen wahrnehmbare Expression dieser unsichtbaren und verborgenen Dimensionen.

Besonders interessant dürfte es deshalb sein, einmal dieses innere Wesen, das als tiefere Ursache und Antriebsmoment der Corona-Krise zugrunde liegen könnte, zu suchen.

Erste Bestandsaufnahme

Betrachten wir hierzu zunächst einmal die äußeren Faktoren: Dieser Virus wurde im Dezember 2019 in China erstmals entdeckt. Er gehört zur Familie der Coronaviren, die seit den 60er Jahren bekannt sind und die wohl seit langem in zahlreichen Gattungen, Arten und Unterarten existieren und unser Leben begleiten. Viren mutieren ständig. Neu ist deshalb nicht der Virus – er wurde bereits in älteren Blutproben nachgewiesen –, neu ist aber, dass wir mit PCR- und anderen Testverfahren nahezu die gesamte Weltbevölkerung nach diesem Virus testen.

Warum testen wir so viele Menschen nach einem speziellen Virus?

Bezeichnend für unsere Zeit ist, dass wir diesen einen Virus als hauptsächliche Krankheitsursache ansehen. Die Krankheit, die er verursachen soll, wird COVID-19 (Corona Virus Disease) genannt. Der Virus ist also nicht mehr die typische Begleiterscheinung einer Erkrankung, sondern er wird geradezu als die hauptsächliche Krankheitsursache, ja sogar als die Krankheit selbst angesehen und bekämpft.

Aus diesem Grund versucht man die Bevölkerung vor dem Virus zu schützen. Man möchte den Virus austrocknen, ihn ausrotten und hofft damit die Krankheit zu besiegen. Hier hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden:

Früher hat man sich bei einem typischen Virusinfekt zurückgezogen, hat sich ins Bett gelegt und die Krankheit mit den Hausmitteln, wie Kräutertee, Schwitzen, Wickel etc. auskuriert. Man wusste, dass man den Virus direkt nicht medikamentös „behandeln“ kann, da er sich in das menschliche Zellsystem einnistet und man mit jeder Behandlung auch die Zellen angreifen würde. Ein Virusinfekt dauerte mit und ohne Behandlung etwa 7 bis 14 Tage. Es war eine Zeit der Ruhe und Besinnung. Und man ging in der Regel gestärkt aus der Krankheit hervor, denn man hatte das Immunsystem aufgefrischt. Für ältere oder sehr geschwächte Menschen war aber auch früher schon ein Virusinfekt gefährlich. Nicht selten war er der Vorbote des bevorstehenden Todes. Man suchte deshalb ältere oder besonders geschwächte Menschen vor Virus-Ansteckungen zu schützen. Der Virus war aber Teil des Lebens und man hatte – zumindest bei den allermeisten harmloseren Viren – nicht das Ziel, sie auszurotten. Man wusste, dass Viren ständig mutieren, und wenn es gelänge, den einen Virus vom Erdboden zu tilgen, würden gleich zig Verwandte auf den Plan treten.

Heute möchte man den Virus ausrotten. Man möchte jede Infektion verhindern. Man möchte den Virus kontrollieren, jede Infektion nachvollziehen, alle Kontakte überwachen, Infektionsketten unterbrechen und hofft so, den Virus auszuhungern. Man sieht den Virus nicht als Teil des Lebens oder als eine typische Anforderung, die das Leben für das menschliche Immunsystem bereithält, sondern man sieht ihn als gefährliche Bedrohung, die man mit allen Mitteln aus dem Leben eliminieren möchte. Der Virus ist heute das große Feindbild. Und der erbitterte Kampf gegen den Virus hat die Menschen leider auch blind gemacht für die Kollateralschäden, die weitaus größer sind, als sie durch den Virus selbst entstehen könnten. Der Blick hat sich vom Menschen abgewendet und auf den Virus fokussiert. Selbst Diagnosen werden nicht mehr in vivo, also am Menschen, sondern in vitro, also im Labor vorgenommen. Der Blick hat sich geändert.

Aktivitätsphasen des Coronavirus

Aus bisherigen langjährigen Beobachtungen wissen wir, dass unterschiedliche Viren unterschiedliche Zeiten haben, in denen sie aktiv sind. In unseren Breitengraden entfalten Coronaviren etwa im Zeitraum von Dezember bis April ihre Aktivität, während sie über die Sommermonate kaum in Erscheinung treten. Wir können deshalb schon jetzt mit einiger Vernunft davon ausgehen, dass die Aktivitätszahlen des Coronavirus im April wieder zurückgehen und dann am Ende des Jahres wieder ansteigen werden, und zwar ganz unabhängig von all den Lockdowns, Impfungen und Maßnahmen, mit denen die Menschen allwöchentlich herumgescheucht werden.

Was hat sich infolge des Virus geändert?

Bemerkenswert ist nicht nur die Aktivität des Virus, sondern auch der Umgang mit diesem. Anfangs (im Januar 2020) war die Reaktion der Politik eher beschwichtigend, es gehe keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Ab Ende Januar schwenkte die Politik um und erklärten diesen Virus zunehmend als große Bedrohungen für die Menschheit. Am 11. März rief die WHO eine weltweite Pandemie aus. Daraufhin wurden in den meisten Ländern Maßnahmen ergriffen. Kontaktverbote, Besuchsverbote, Ausgangsbeschränkungen, Reisebeschränkungen, Quarantäne, nicht nur für Erkrankte, sondern auch für Gesunde. Kulturelle Veranstaltungen wurden abgesagt. Die Angst nahm zu und wurde durch mediale Berichte geschürt.

Zu dieser Zeit ist noch wenig bekannt über die Ansteckungsgefahr und über die Gefährlichkeit dieses Virus. Auch die Medizin reagiert mit Angst, veranlasst Intubationen (künstliche Beatmung), obwohl diese gar nicht indiziert waren, um das Krankenhauspersonal vor ausgeatmeten Aerosolen zu schützen. Alte und kranke Menschen wurden vollständig isoliert, sie durften keinen Besuch mehr empfangen. Und wenn sie starben, wurden sie sofort verbrannt. Sogar Trauerfeierlichkeiten wurden aus Angst vor Ansteckung untersagt. Vergleichsweise restriktive Eingriffe in die Sozialsphäre hat es bisher in der Geschichte nicht gegeben.

Ab 22.3. beschließen die Landesregierungen in Deutschland den Lockdown. Geschäfte und Betriebe werden geschlossen, Schulen und Kindergärten werden geschlossen. Das Arbeitsleben wird in vielen Bereichen in das Home-Office verlagert. Gleichzeitig werden große Hilfsprogramme aufgelegt. EU-Hilfen in Höhe von über 500 Milliarden EUR werden ausgeschüttet. Die Regierungen beschließen Lockdowns nicht nur für die eignen Nationen, auch die sogenannten Entwicklungsländer bekommen fortan Kredite nur noch, wenn auch sie Lockdown-Maßnahmen in ihrem eigenen Land durchsetzen.

Medizinische Studien werden angefertigt, beispielsweise die Heinsberg-Studie von Prof. Streeck. Auch die WHO gibt Studien in Auftrag zur Behandlung der Coronapatienten. Eine dieser Studien empfiehlt die Behandlung mit hohen Dosen Hydroxychloroquin. Unzählige Menschen sterben daran, bis die Studie wieder abgebrochen wird. Die erhöhten Todeszahlen im April lassen sich nicht durch das Virus, wohl aber durch diese Behandlungsmethoden erklären. Der Kieler Arzt und Virus-Experte Dr. Claus Köhnlein sieht die Gefahr nicht auf der Seite des Virus, sondern der Therapien. Er kritisiert die immunsuppressiven Behandlungsmethoden, die in allen Teilen der Welt angewendet werden. Unzählige Menschen sterben nicht nur an den Folgen ihrer Erkrankung, sondern auch infolge fataler Behandlungsfehler, die nach einem positiven PCR-Test erfolgen. Als Coronatote werden aber alle gezählt, die einmal in ihrem Leben positiv auf den Virus getestet wurden, ganz gleich wie lange dieser Test zurückliegt und woran sie letztendlich gestorben sind.

Am 27.4.2020 wird in Deutschland Maskenpflicht eingeführt.

Ab Mai regt sich zunehmend Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen. Menschen sehen die Grundrechte gefährdet. Da Versammlungen und Demonstrationen verboten sind, erkämpfen sie ihr Demonstrationsrecht vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Demonstrationen weiten sich deutschlandweit aus. Politik und Medien dämonisieren die friedlichen Demonstranten und diskreditieren ihre Ziele. Die Politik reagiert mit drastischen Gesetzesänderungen, wie z.B. mit dem neuen Infektionsschutzgesetz, das der Regierung schwere Grundrechtseinschränkung per Notstandsgesetz erlaubt. Auch die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse wird ausgesetzt.

Die Rate der positiven PCR-Tests geht im Sommer deutlich zurück. Die Regierungen beschließen aber nicht die Aufhebung der Maßnahmen, sondern lediglich partielle Lockerungen. Grenzen werden wieder für den Reiseverkehr geöffnet. Gleichzeitig werden die PCR-Tests kontinuierlich auf 1,5 Millionen Test pro Woche hochgefahren. Corona-Schnelltest werden zusätzlich ausgegeben. Maskenpflicht besteht ab Herbst auch in den Schulen.

Nach den US-Wahlen im Herbst wird schließlich der erste Impfstoff in Europa und den USA vorgestellt, schneller als je zuvor in der Geschichte. Die Anzahl der Personen mit positiven Testergebnissen steigt wieder an. Die Regierung beschließt zunächst einen teilweisen und schließlich ab 16.12. einen vollständigen zweiten Lockdown. Der bisherige Verbotskatalog wird durch das Skifahrverbot, das Böllerschießverbot, das Beherbergungsverbot, das Alkoholausschankverbot, das Sportverbot, das Gesangsverbot und vieles mehr ergänzt.

Auswirkungen der Maßnahmen

Es fällt auf, dass nahezu sämtliche Maßnahmen geeignet sind, den Menschen und seine Immunkraft zu schwächen, denn der Mensch benötigt zur Immunstärkung Begegnungen, Sinnesfreude, Lebensfreude, Kontakte, Gespräche, er braucht Bewegung, muss reisen, benötigt kulturelle Anregungen, braucht Singen, Lachen, Berührungen, Umarmungen und vieles mehr. Angst, Argwohn, Verbote, Verunsichern, existenzielle Nöte und Denunzierungen vergiften das Klima und schaffen psychische Stress-Belastungen.

Es haben zwar die Zahlen der Atemwegserkrankungen wie auch Todeszahlen in diesem „Jahr der größten Pandemie“ nicht zugenommen, wohl aber das Gewicht der Menschen. Die Menschen in Deutschland sind im Schnitt um ein Kilo schwerer geworden.(1) Das ist sehr viel und es würde mich nicht wundern, wenn auch das eine Folge der bewegungs- und kontakteinschränkenden Maßnahmen ist.

Der Mensch muss selbst bestimmen können, welche Beziehungen für ihn gut und richtig sind, und wie er sie gestalten möchte, er muss selbst bestimmen können, was für seine Gesundheit richtig und was falsch ist. Er benötigt ein Höchstmaß an Selbstbestimmung in allen persönlichen Belangen des Lebens. Denn was für den einen gut ist, muss nicht für den anderen gleichermaßen günstig sein. Der eine benötigt mehr, der andere weiger Kontakt, um sich gesund erhalten und seine Persönlichkeit entfalten zu können, usw. Die staatlichen Eingriffe in die Selbstbestimmung darf der Einzelne deshalb in diesem Ausmaß nicht zulassen.

Die geistige Beurteilung dieses Geschehens möchte ich dann in einem nächsten Artikel versuchen.

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